Kater Leo feiert Weihnachten

Zuletzt aktualisiert am 9. März 2021

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An einem Abend scharwenzelte der Kater um die Beine seiner Menschen, die sich sehr angeregt darüber unterhielten, wer nun auf Leo aufpassen sollte, während sie für ein paar Tage vor Weihnachten, in den Winterurlaub fuhren. „Na das ist ja ganz was Neues!“, dachte der Kater ganz erstaunt. Er spitzte sofort seine Ohren, denn es ging ja schließlich um sein persönliches Wohlbefinden.

Da hörte er sein Frauchen ganz begeistert sagen: „Ach, ich freue mich ja so auf den Skiurlaub! Was für eine tolle Überraschung! Hoffentlich hat es dort auch ordentlich geschneit. Allerdings mache ich mir etwas Sorgen um Leo. So kurz vor dem Fest und der große Tannenbaum im Zimmer und Leo ist ganz allein zu Haus?! Irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl. Ob wir Leo vielleicht mitnehmen sollten? Die Ferienwohnung ist ja groß genug. Etwas Abwechslung würde ihm ja vielleicht auch mal gut tun“, überlegte die Frau.

„Leo im Schnee!!? Das glaubst du doch selbst nicht!“, sagte das Herrchen. „Er zieht ja schon die Pfoten ein, sobald er nur ein paar Schritte auf der Terrasse durch den Schnee tappt. Außerdem ist er sehr ungern unterwegs, wie du weißt! Unser Leo ist der geborene Stubenkater und sehr glücklich zu Hause. Zudem kennt er es nicht anders, wenn wir täglich zur Arbeit gehen. Da benimmt er sich doch auch ganz prima.“

„Ja du hast Recht“, meinte Leos Frauchen „Unser Leo ist wirklich ein ganz braver Kater. Es sind ja nur ein paar Tage. Ich werde gleich unsere Nachbarin Bertha fragen, ob sie einmal am Tag nach Leo sehen kann und ihm am Abend das Futter vorbereitet? Sollte es nicht klappen, dann nehmen wir ihn einfach mit!“ „Mmm!“, sagte der Mann, was wohl soviel wie „ok“ heißen sollte.

„Na, das sind ja tolle Aussichten!“ erschrak Leo. „Habe ich da Schnee und Kälte gehört? Die sollen bloß nicht auf die Idee kommen, mich mitzunehmen. Und dann auch noch im Winter. Ohne meine warme Fensterbank, fahre ich nirgendwohin!!!“
Leos Laune verschlechterte sich sichtlich. Er schlenderte zu seinem Korb. Eine Lösung musste unbedingt her, weshalb er auf keinen Fall mitkommen konnte. Er begann zu grübeln, was er anstellen könnte und schlief dabei ein.

Am nächsten Morgen stellte Leos Herrchen den riesigen, bis zur Decke reichenden Baum, mitten im Wohnzimmer auf und befestigte ihn dort. Er rüttelte daran und meinte: „Der steht bombenfest, da kann nichts mehr passieren. Die Lichterkette und den Tannenbaumschmuck lege ich darunter, damit wir den Baum schmücken können, sobald wir aus dem Urlaub zurück sind. Dann brauchen wir nicht lange zu suchen. Es soll ja, wie jedes Jahr ein schönes Fest werden!“, sagte er voller Vorfreude und pfiff dabei ein schönes Weihnachtsliedchen. Danach holte er einige Koffer aus dem Schlafzimmer und stellte sie im Flur ab.

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