Kater Leo feiert Weihnachten

Kater Leo feiert Weihnachten

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Leo blieb ganz ruhig in seinem Körbchen und beobachtete gespannt das Geschehen. Seine Sachen konnte er zwischen dem restlichen Gepäck nicht entdecken. Deshalb versuchte er, sich zu entspannen. Plötzlich klingelte es an der Tür. „Das wird doch nicht das Taxi sein?“, rief das Frauchen hektisch von oben. Bei mir dauert es noch ein wenig!“

„Soll iiich etwa die Tür öffnen?“, murrte Leo. Er war immer noch grimmig, weil er nicht genau wusste, was die Menschen mit ihm vorhatten. „Was ist mit dir Leo?“, fragte der Mann im vorbeigehen, da der Kater komische Geräusche von sich gab. Dann eilte er zur Tür, um sie zu öffnen. Die Nachbarin Bertha stand gut gelaunt davor.

Es stellte sich heraus, dass sie bereits gestern Abend zugesagt hatte, während der Urlaubstage „ein Auge auf Leo zu werfen“, wie sie es nannte. Nun wollte sie sich von der Familie verabschieden und kurz nach dem Kater schauen und die Schlüssel abholen. „Puhhh!, das ist ja noch mal gut gegangen“, dachte Leo erleichtert. Bertha kannte er schon von einigen anderen Besuchen und fand sie recht nett. Sie kam auf ihn zu, kraulte ihm am Nacken und meinte: „Wir beide werden uns sicherlich gut vertragen!“, und ging in die Küche, um einiges mit der Frau abzusprechen.

„Bei Bertha bist du in guten Händen“, nickte der Mann beruhigend dem Kater zu. „Miau“, sagte Leo und umrundete die vielen Koffer, als es nun wieder an der Tür schellte. Jetzt war es tatsächlich der Taxifahrer und nun ging alles ganz schnell. Jeder tätschelte Leo und liebkoste ihn, als würden sie eine Weltreise unternehmen. Dann schnappten sie sich ihre Koffer und riefen: „Bis Weihnachten Leo und sei schön brav!“ Danach fiel die Tür in das Schloss und alle waren verschwunden.

Leo war kein bisschen traurig, dass er allein zu Hause blieb. Ganz im Gegenteil. Hauptsache er musste nicht in die Kälte und nicht fünf Stunden im Auto verharren. Er entspannte sich sichtlich und schlenderte zu seinem Napf, der voll gefüllt war. „So läßt es sich doch gut aushalten“, schnurrte der Kater und schmatzte laut. Am nächsten Tag trottete Leo gemächlich durch die Wohnung auf der Suche nach einer Ablenkung. Er umrundete immer wieder den Tannenbaum, von dem er sich angezogen fühlte und versuchte seine Gedanken zu ordnen.

„Ich würde meinen Menschen so gerne eine Freude machen. Womit nur?“, überlegte er. „Vielleicht etwas basteln? Oder etwas leckeres kochen? Ein leckerer Gänsebraten wäre für uns alle etwas feines, aber….. das traue ich mir noch nicht zu.“ Und plötzlich hatte Leo die Idee! „Ich werde diesen Baum schmücken und ihn in einen Lichterglanz verwandeln. Meine Familie wird staunen! Oh ja, genauso mache ich das. Miau! Die werden sich riesig freuen.“

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