Panda Li-Puh und die Flaschenpost

Seite 2 von 2

<– Zurück zum Anfang der Geschichte

„Für wen die Nachricht wohl ist?“, fragte sich Li-Puh neugierig. „Ist das spannend! Ob ich sie wohl öffnen und lesen darf?“ Die Gedanken rauschten nur so durch seinen Kopf.

Doch Li-Puh hatte inzwischen gelernt, Ruhe zu bewahren und erstmal abzuwägen was zu tun war, bevor man unüberlegt handelte.

  • „Ich könnte sie mitnehmen und mit den anderen zusammen lesen?“
  • „Ich könnte sie wieder ins Meer werfen, weil sie wahrscheinlich für jemand anderen bestimmt ist? Doch bevor ich es nicht gelesen habe, kann ich ja gar nicht wissen, für wen die Botschaft gedacht ist und würde es wohl auch nie erfahren.“
  • „Vielleicht ist da gar keine Nachricht drin, sondern nur ein leerer Zettel?“ 
  • „Es könnte auch eine Schatzkarte drin stecken… wie aufregend!“
  • „Womöglich braucht jemand dringend Hilfe und…? Und ich wäre jetzt der Einzige und Erste, der davon weiß?

Damit war die Entscheidung getroffen. Li-Puh schraubte geschickt den Verschluss der Flasche auf und holte einen leicht durchnässten, aber festeingerollten Zettel hervor.

Die Buchstaben waren verblasst und die Tinte von der Nässe zerlaufen. Li-Puh hatte deshalb große Mühe zu entziffern, was auf dem Zettel geschrieben stand.

Lieber Li-Puh!
Hoffentlich erreicht dich unsere Nachricht.
Wir haben so lange nichts von dir gehört und hoffen, dass es dir gut geht.
Lass es uns bitte wissen!
Deine alte Freundin Cordula und Freunde

Li-Puh las den Brief und plötzlich kullerte ihm eine Träne über die Wangen. Er weinte nicht, weil er traurig war, sondern aus purer Freude über diese Nachricht.

Sein Entschluss stand fest. Er musste sie alle unbedingt wiedersehen! Und eine Idee, wie das klappen könnte, hatte er auch schon!

Schnell lief er nach Hause und erzählte seinen Eltern und Brüdern, die mittlerweile fast erwachsen waren, von der Flaschenpost.

Sie beschlossen zusammen, die alte Schildkröte Cordula und die Bewohner der Insel, auf der Li-Puh vor langer Zeit gestrandet war, als Gegenbesuch auf ihre Insel einzuladen.

Eine große Vorfreude überkam Li-Puh und am liebsten hätte er sich sofort auf den Weg gemacht, um die Einladung persönlich auszusprechen. Doch natürlich mussten noch einige Vorbereitungen getroffen werden, denn die Reise könnte nicht unbeschwerlich werden.

Seine Brüder boten ihm an ihn dorthin zu begleiten. Denn zusammen hatten sie genug Muskelkraft um das Boot durch den rauen Ozean zu steuern.

Schon in wenigen Tagen sollte die Reise beginnen.

–> Hier geht’s zur Fortsetzung: Panda Li-Puh und die Insel

Weitere Geschichten:

Weitere interessante Artikel:

2 Kommentare zu „Panda Li-Puh und die Flaschenpost“

  1. Hallo zusammen,
    Wir mögen eure Geschichten sehr. Vielen lieben Dank.
    Meine Kinder können kaum mehr warten, bis die Geschichte von Panda Li-Puh weitergeschrieben wird. Sie wollen wissen, wie es mit der Geschichte von der Flaschenpost weitergeht.
    Vielen lieben Dank.

  2. Hallo ihr lieben. Wir warten auch schon sehnsüchtig darauf wie die Geschichte weitergeht. Unsere Kinder sind schon ganz aufgeregt. Vielen lieben Dank

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.