Panda Li-Puh und die Insel

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Wilde unbekannte Rufe aus der Waldrichtung, und da… unter dem Boot… ein Plätschern. Dann wieder ein Flattern, welches fast am Ohr des Pandas vorbei huschte.

Etwas mulmig war dem jungen Pandabären schon zumute, allerdings hätte er es vor seinen Brüdern niemals zugegeben. Er schüttelte sich kräftig durch, schaute zum Mond, welcher ihm den Weg wies und fing an etwas vor sich hin zu summen.

„Da, schon wieder!“ So gut Li-Puh sich auch abzulenken versuchte, wurde er das Gefühl nicht los, dass sich jemand an seinem Boot zu schaffen machte.

Mal ein Klopfen, dann ein Ruck. Mal von vorne, dann von hinten. Aber so oft der Panda auch Ausschau hielt, er konnte nichts erblicken.

Als er ganz genau hinhörte, vernahm er ein leises Klick-Geräusch. Und genau von dort kam auch das Klopfen am Boot. Der Panda wollte schon seine Brüder wecken, aber dann traute er sich doch selbst nachzusehen. 

Ganz vorsichtig kroch er zum Bootsende, bückte sich zum Wasser und stieß auf ein feuchten, langen, kräftigen Schnabel. „Was war das?“, erschrak Li-Puh und machte einen Satz nach hinten. 

Da das Rumpeln nicht aufhörte, traute sich der Panda erneut nachzusehen. Jetzt war es nicht nur hinten, sondern auch an der Seite und vorne.

Irgendwie kamen die Geräusche Li-Puh doch vertraut vor. Plötzlich erinnerte er sich. Die Delphine, die bei seiner Rückreise das Floß begleiteten, machten die gleichen Laute.

Schnell lief er wieder hin – und tatsächlich: Mehrere dunkle Silhouetten wirbelten um das Boot herum und hielten ihre Schnäbel nach oben. 

„Hey“, begrüßte Li-Puh die Delphine. „Ihr habt mir einen ordentlichen Schrecken eingejagt!“.

Die Delphine machten ein paar Saltos um das Boot und brachten das Boot zum schaukeln. Das sollte wohl eine Art Begrüßung sein.

„Was ist das hier für ein Krach, Li-Puh?“, riefen die Brüder noch ganz verschlafen. „Und dieses Schaukeln macht mich noch ganz seekrank“, sagte einer von beiden.

„Seht nur, dass sind die Delphine von der Insel. Wir brauchen ihnen nur hinterher zu fahren, dann finden wir schneller dort hin. Vielleicht schubsen sie uns auch etwas an.

Haltet euch nur gut fest, Jungs. Ich glaube, wir fahren gleich ein anderes Tempo!“

–> Fortsetzung auf der nächsten Seite

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