Panda Li-Puh und die Insel

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Kaum hatte Li-Puh es ausgesprochen, umrundeten die Delphine das Boot und schoben es im rasanten Tempo durch die dunkle Nacht und durch das schwarze Gewässer. 

Als die Sonne aufging, ließen die Delphine vom Boot ab. Zum Abschied machten sie noch ein paar Sprünge und schwammen im Nu davon.

Die Pandas hatten sich auf eine lange Reise eingestellt und hatten ihr Ziel mit der unverhofften Hilfe der Delphine viel schneller erreicht, als gedacht.

Erst jetzt konnten sie die Umgebung richtig betrachten. Es war eine ganz andere Landschaft, als sie von zu Hause kannten. Und nun lag die Insel direkt vor ihnen und sie steuerten schnurstracks darauf zu.

„Das ist sie!“, rief Li-Puh freudig. „Ich glaube, ich erkenne sie wieder!“

Sie erreichten das Ufer der Insel und umrundeten sie mehrmals, um einen Anlegeplatz für das Boot zu finden.

Dabei fiel Li-Pu etwas auf, was er bei dem ersten Besuch anders vorgefunden hatte.

Der feinsandige, breite Strand, auf dem die Inselbewohner das Floß zur Rückkehr von Li-Puh fertig bauten, war nicht mehr da. Die Insel war umgeben von Wasser und es sah aus, als würde das große Gewässer die Insel verschlingen.

Als die Pandabären die Insel betraten, bekamen sie nasse Pfoten, denn die Bäume und Pflanzen standen kniehoch im Wasser. Wo waren die ganzen Inselbewohner?

Die Brüder kletterten auf eine Anhöhe und endlich vernahmen sie ein Rascheln im Gebüsch. Ein kleiner Kopf mit einem langen schrumpeligen Hals kam zum Vorschein.

Aber dieses mal erschrak Li-Puh ganz und gar nicht, sondern lief auf die alte Schildkröte zu und umarmte sie ganz fest. „Das ich das noch erlebe!“, sagte Cordula, die alte Schildkröte und älteste Bewohnerin der Insel, ganz gerührt.

„Es ist so schön dich wiederzusehen mein lieber, tapferer Li-Puh. Was für eine tolle Überraschung! Und wie ich sehe, hast du sogar Verstärkung mitgebracht. Ich freue mich so sehr! Herzlich willkommen liebe Gäste!“

–> Hier geht’s zur Fortsetzung: Panda Li-Puh und die rettende Idee

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