Panda Li-Puh und die Insel

Die Geschichte von Panda Li-Puh besteht aus fünf Teilen: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 (diese Seite) | Teil 5

Panda Li-Puh und die Insel

Wie ein Lauffeuer sprach sich herum, dass Li-Puh eine Reise zu der Insel plante, auf die ihn ein heftiger Orkan vor einigen Jahren verschlagen hatte. 

Einige fragten neugierig, was er denn dort machen wollte. Und andere, ob es nicht viel zu gefährlich wäre, sich auf so eine lange Reise zu begeben.

Ohne zu zögern antwortete der Pandabär: „Ich möchte meine alten Freunde wiedersehen und ich muss wissen, wie es ihnen geht!“ Daraufhin nickten alle verständnisvoll und boten ihre Hilfe bei den Vorbereitungen an.

Es wurden mehrere Säcke Bambussprossen zum Boot gebracht. Die Nachbarn der Pandabären trockneten sogar welche, damit sie lange haltbar blieben. Schließlich sollten sie für drei kräftige Pandabären reichen, sobald alle frischen Bambussprossen aufgebraucht waren.

Es wurden Decken, Wasserkanister, Brettspiele und einiges mehr angeschleppt. Jeder versuchte mitzudenken, was noch gebraucht wurde. Es herrschte geschäftiges Treiben.

Die Tage verliefen, wie im Nu. 

Li-Puh und seine Brüder verstauten all die Sachen, die sie zusammengepackt hatten, wetterfest in ihrem Boot. Und als sie sicher waren, genug Proviant und auch die Gastgeschenke dabei zu haben, konnte die Reise losgehen.

Alle Helfer waren neugierig auf die weit entfernte Insel und deren Bewohner, von denen sie bis Li-Puhs Abenteuer nichts gewusst hatten. Und am liebsten hätten sie sich den Reisenden angeschlossen. 

Li-Pu versprach Grüße auszurichten und vielleicht mit einer Überraschung für alle zurückzukehren.

Und dann bestieg er mit seinen Brüdern das Boot und sie stachen in See. 

Das Meer war sehr ruhig und sie kamen langsam voran. Obwohl Li-Puh sich an den Weg gar nicht erinnern konnte, hatte er das Gefühl, dass die Richtung stimmte. 

Manchmal war das Wasser so spiegelglatt, dass sie tüchtig rudern mussten, um die Fahrt zu beschleunigen. Dafür war ordentliche Muskelkraft gefordert. 

Sie hätten sich gern etwas mehr Wind gewünscht, denn nicht mal die Segel, die sie gesetzt hatten, halfen bei einer Windflaute. Das war ganz schön kräfteraubend.

Als es Nacht wurde, vereinbarten die drei Brüder, dass jeweils einer von ihnen Wache halten und auf das Ruder des Bootes aufpassen sollte.

Die anderen würden sich währenddessen schlafen legen, um sich dann beim Wachdienst abzulösen. So würden sie  für die Weiterfahrt bei Kräften bleiben. 

In der ersten Nacht war Li-Puh an der Reihe. Wie unheimlich plötzlich die bewaldeten Ufer erschienen. Und das glasklare Wasser, als die Sonne noch schien… plötzlich tiefschwarz. 

Und noch etwas war anders in der Nacht. Jedes Geräusch, das man am Tag kaum wahrnahm, hörte sich ganz anders und so fremd an.

–> Fortsetzung auf der nächsten Seite

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